Über Uns

Leitbild KUB e.V.

Krisen- und Beratungsdienst Berlin KUB e.V. – Wer wir sind
KUB e.V. unterstützt Menschen in persönlichen Notlagen. Für deren Bedarfe entwickeln wir Angebote im psychosozialen Bereich.

Seit 1983 haben wir die ambulante Krisenintervention für Schöneberg aufgebaut, die dann 1999 in die Konzeption und Umsetzung des Berliner Krisendienstes einging. KUB e.V. betreibt seitdem den Berliner Krisendienst, Region Süd-West für die Bezirke Steglitz-Zehlendorf und Tempelhof-Schöneberg.

Von 2000 – 2007 entwickelte KUB e.V. das mobile Beratungsprojekt Zukunft im Alter. Ältere Menschen in schwierigen Lebenslagen fanden hier Rat und Hilfe.

Von 2008 – 2019 unterstützten wir in unserer Beratungsstelle Stop Stalking Menschen, die stalken, damit aufzuhören und Stalking-Betroffene, wieder selbstbestimmt zu leben.

Wie wir beraten In Notlagen und Krisen sehen wir in jedem Menschen das Besondere. Wir achten seine Eigenarten und fördern seine Fähigkeiten, seine persönliche Entwicklung und seine Selbstverantwortung.  Wir suchen einen verstehenden Zugang zu unseren Klient*innen, ihren Verhaltensweisen und Problemen.

Wir beraten Menschen unabhängig von ihrer sozialen Schicht, ihrer kulturellen Herkunft, ihrer sexuellen- und Gender-Identität oder ihrer religiösen Orientierung

Die Entwicklungsmöglichkeiten des einzelnen Menschen und deren Einschränkungen stehen in einem gesellschaftlichen Kontext. Teilhabe und Partizipation des Menschen fördern seine Integration. Barrieren, die im Zugang zu Beratung und Hilfe oder in unserem Denken und Handeln liegen, verstärken seinen Ausschluss.

Wir wollen jegliche Form von Stigmatisierung, Diskriminierung und Etikettierung vermeiden. Darum bemühen wir uns, im Kontakt mit den Ratsuchenden unsere eigenen tradierten Werte und Normen fortwährend zu reflektieren und uns unserer Vorurteile bewusst zu werden. So begreifen wir unsere Klienten und ihre Probleme ganzheitlicher und können daraus mit ihnen individuelle Lösungen entwickeln.

Wie wir unsere Klient*innen verstehen
Menschen haben Krisen, in denen ihre bisherigen Bewältigungsstrategien versagen und ihre innere Orientierung verloren geht. Ziel unserer Krisenintervention ist es, dass die Ratsuchenden ihre Orientierung und ihre Entscheidungsfreiheit wiedererlangen und wir mit ihnen neue Handlungsoptionen erarbeiten.

Mit Offenheit begegnen wir Menschen, deren Verhalten zunächst ungewöhnlich erscheint und das von anderen als abweichend, krankhaft oder kriminell eingeordnet wird. Wenn ihre Bewältigungsversuche missglücken oder sogar anderen Menschen schaden, bemühen wir uns um Hilfsangebote für beide Seiten.

Zu verstehen bedeutet nicht zu legitimieren, dies kann auch empathische Konfrontation auf der Basis eines respektvollen Umgangs mit den Klient*innen bedeuten.

Wie wir zusammen arbeiten
KUB e.V. ist ein Träger überschaubarer Größe. Dies ermöglicht eine einfache und wirkungsvolle Organisation unserer Arbeit auf der Basis von hoher Verbindlichkeit und wechselseitiger Verantwortung der Kolleg*innen untereinander.

Wir pflegen einen gleichberechtigten, transparenten und respektvollen Umgang miteinander. Bei der Aufgabenverteilung achten wir auf Vielseitigkeit, die auch individuelle Fähigkeiten und Interessen der Mitarbeiter*innen berücksichtigt. Dies fördert die Weiterentwicklung unseres Trägers und unserer Angebote.

Wir kooperieren mit anderen
Unsere Anliegen lassen sich am besten verwirklichen, wenn wir trägerübergreifend mit anderen wichtigen Kooperationspartnern in Berlin zusammenarbeiten. Vernetzung und Austausch sind Kernbestandteile unseres Selbstverständnisses.

Wir geben unser Wissen weiter
Viele Erfahrungen aus unserer Praxis in der Krisenintervention stehen in keinem Lehrbuch. Ein wichtiges Anliegen ist uns daher die Weiterbildung von Kolleg*innen durch Vorträge, Seminare und Workshops sowie die öffentliche Information, Sensibilisierung und Aufklärung. Außerdem unterstützen wir die Ausbildung junger Kolleg*innen, denen wir regelhaft Praktikumsplätze im Bereich Sozialpädagogik, Psychologie oder Heilpädagogik zur Verfügung stellen.

Mit unserer Arbeit in der Beratung, Vernetzung und Wissensvermittlung wollen wir dazu beitragen, dass sich Menschen in psychischen Notlagen weiterentwickeln können und selbstbestimmt leben.

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